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Zoologischer Garten Berlin

in Manfred's Seiten. Presse Artikel 20.02.2022 08:56
von Naturfreund • 26 Beiträge | 206 Punkte

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Seit vielen Jahren besuchen wir die drei Einrichtungen Tierpark, Zoo, Aquarium des Zo
Mit den Kombinaten haben wir preiswerteren unliniierten Zugang, und müssen nicht für jeden besuch an den Kassen anstehen, die fast immer lange Schlangen haben, da die Eindichtungen alle durchschnittlich stark besucht sind.
In all den Jahren haben wir unzählige Fotos gemacht. Ein Teil davon wird hier als Album zu sehen sein.
Foto: Manfred Sonder


https://www.zoo-berlin.de/de Quelle WS Zoo Berlin:
Unser Herz schlägt für den Artenschutz
Rund eine Million Arten könnten innerhalb der nächsten Jahrzehnte für immer von unserem Planeten verschwinden, doch ein Großteil bedrohter Tierarten kann durch Maßnahmen langfristig geschützt werden. Nur dank Ihrer Unterstützung können die Zoologischen Gärten Berlin innovative Artenschutzprojekte weltweit fördern.
UNSERE PARTNERPROJEKTE

Presse-Mitteilung. 21.JANUAR 2022
Der Turm der Wünsche


Baufortschritt für die Nashorn-Pagode im Zoo Berlin
Fotos und Text von der Pressemitteilung des Zoo Berlin

Tausende Fahrgäste passieren täglich den Bahnhof Zoologischer Garten: Zukünftig wird man bei der Ein- oder Ausfahrt in den Fernbahnhof ein neues, auffälliges Bauwerk erspähen können. Denn für die Nashorn-Pagode im Zoo Berlin wächst aktuell ein 25 Meter hoher Turm in dem Himmel als Denkmal für den Artenschutz. Auf rund 14.000 m² entsteht eine sumpfige Graslandschaft für Panzernashörner, Pustelschweine und Tapire, welche dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachempfunden wird.

Nach der Grundsteinlegung im Spätsommer 2021 hat sich einiges auf der Baustelle getan: Die letzten Elemente des Turms, bestehend aus 68 gestapelten Elementen aus Beton die jeweils bis zu 10 Tonnen wiegen, werden aktuell montiert. Eine Turmspitze aus goldgelb-lackiertem Blech wird später weit über die Grenzen des Zoos hinaus in der Sonne funkeln. Und auch der Rohbau des Innenbereichs ist bereits weit fortgeschritten und wird in wenigen Wochen fertiggestellt.
Zwischen hohen Gräsern und idyllischen Wasserläufen werden sich ab Frühjahr 2023 graue Schwergewichte ein Schlammbad gönnen. Die Gäste des Zoos können sich derweil auf eine Reise in die Heimat der faszinierenderen Tiere begeben und mehr über ihren Lebensraum im Nordosten Indiens erfahren. Im Zentrum der Anlage – dem 25 Meter hohen Turm – werden die Besucher*innen an einem Wunschbrunnen die Möglichkeit haben, direkt einen Beitrag für den Artenschutz zu leisten. Sämtliche Spenden fließen in Artenschutzprojekte, unter anderem für den Schutz des Panzernashorns in nordostindischen Assam.
Aus Wunsch soll Wirklichkeit werden
Denn es sah nicht immer rosig aus für das Panzernashorn! Einst wären die Tiere beinahe ausgerottet worden. Mittlerweile haben sich die Bestände zwar erholt, als bedroht gelten Panzernashörner jedoch noch immer. Auch für viele andere Tierarten ist die Lage dramatisch – die Weltnaturschutzunion IUCN listet aktuell fast 37.500 Tier- und Pflanzenarten als bedroht. Das sind mehr als jemals zuvor. „Wir stehen vor einer großen, komplexen und überaus bedrohlichen Herausforderung. Auf Wünsche müssen Taten folgen, damit bedrohte Tiere wie das Panzernashorn auf unserer Erde langfristig eine sichere Zukunft haben“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Und wir müssen uns bewusstmachen, dass mit schwindender Biodiversität die Grundlage jeglichen Lebens auf unserem Planeten Stück für Stück verloren geht. Daher geht dieses Thema jeden einzelnen von uns an.“ Der auffällige Turm wird nun weit über die Grenzen des Zoos hinaus auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen.
Die Finanzierung der naturnahen Nashorn-Anlage konnte bereits vor der Corona-Pandemie sichergestellt werden, sodass dieses Bauprojekt wie geplant umgesetzt werden kann. Für den Bau der Nashorn Pagode sind insgesamt rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Wie auch der Panda Garden wird die Nashorn Pagode vom Berliner Architekturbüro dan pearlman Erlebnisarchitektur geplant.
Schnittbilder und Fotos stehen unter folgendem Link zum Download bereit (bitte Link nicht veröffentlichen):https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/XLyBDmNKXrsNx5K
Sämtliches vom Zoo Berlin zur Verfügung gestelltes Ton- und/oder Bildmaterial ist urheberrechtlich geschützt und darf nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung über Zoo Berlin verwendet werden. Alle übrigen Rechte, insbesondere, aber nicht nur, die Rechte zur gewerblichen Nutzung des Materials, sind vorbehalten. Diesbezügliche Anfragen sind schriftlich an den Zoo Berlin zu richten. Bei der Verwendung des Materials hat folgende Nennung zu erfolgen: © 2022 Zoo Berlin
Viele Grüße
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Zoologischer Garten Berlin
Eisbärin Katjuscha ist tot
27. Dezember 2021, 13:58 Uhr
Katjuscha wurde im Jahr 1984 im Zoo Karlsruhe geboren und kam im Alter von etwa einem Jahr in die Hauptstadt. Zeitweise lebte sie hier unter anderem auch mit Eisbär Knut auf einer Anlage. Eigenen Nachwuchs zog Katjuscha jedoch nicht auf. Mit 37 Jahren hat Katjuscha ein außerordentlich hohes Alter erreicht – im natürlichen Lebensraum werden Eisbären maximal 25 bis 30 Jahre alt, wobei die wenigsten Tiere das 20. Lebensjahr erreichen. Nachdem schon vor über sechs Jahren altersbedingte organische Veränderungen und massive Wassereinlagerungen festgestellt wurden, bekam Katjuscha unterstützende Medikamente.


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zuletzt bearbeitet 20.02.2022 10:18 | nach oben springen

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RE: Zoologischer Garten Berlin

in Manfred's Seiten. Presse Artikel 24.02.2022 23:02
von Naturfreund • 26 Beiträge | 206 Punkte

Presse-Mitteilung. 24.02.2022

Das Reich der Jäger
Presse-Mitteilung

Das Reich der Jäger
Neue Erlebniswelt eröffnet im Zoo Berlin

Das Löwenrudel streift durch die Savannenlandschaft, ein imposanter Tiger beobachtet jeden Schritt der Eindringlinge in sein Revier. Noch bevor man sich von seinem beeindruckenden Anblick lösen kann, steht man schon Auge in Auge mit einem Jaguar, der gerade ein kühles Bad in seinem Teich nehmen will. Im neuen Reich der Jäger können die Besucher*innen nun in die faszinierende Welt der Raubtiere eintauchen und hinter jeder Ecke neue Gänsehautmomente erleben.

Wo sich früher in steriler Atmosphäre die Käfige aneinanderreihten und dicke Gitterstäbe Mensch und Großkatze trennten, sind nun großzügige und naturnah gestaltete Anlagen geschaffen worden. Mit der Neugestaltung der Anlagen inklusive natürlichem Bodenmaterial, Kletterbäumen und Badeteichen wurde das ursprünglich in den 1970er Jahren eröffnete Raubtierhaus in die Neuzeit überführt. „Das alte Haus war nicht mehr zeitgemäß – da bestehen keine Zweifel. Fest steht auch, dass sich unsere Aufgaben als Zoologische Einrichtung im Laufe der Jahre weiterentwickelt haben. Heutzutage begeistern, informieren und sensibilisieren wir mit unseren Botschafter-Tieren. Zudem engagieren wir uns für die Artgenossen im natürlichen Lebensraum“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. Durch 4 cm dicke Glasscheiben haben die Gäste nun ungetrübte Sicht und fast hautnahe Begegnungen mit den mächtigen Jägern. Anstatt Kacheln zieren die Wände nun dem natürlichen Lebensraum der Bewohner nachempfundene Landschaften. Dank neuer Lochbleche bleiben auch die übrigen Sinne nicht auf der Strecke: Der charakteristische Geruch des Löwenrudels und das Gebrüll des Tigers sorgen für nachhaltige Erlebnisse, die kein Bildschirm ersetzen kann. „Der Mensch ist nun zu Gast in der Welt der Tiere. Unsere Besucher*innen erwarten hier beeindruckende Tierbegegnungen auf Augenhöhe. Unser großer Dank gilt an dieser Stelle auch allen Spender*innen für die großzügige finanzielle Unterstützung“, fasst Knieriem die Verwandlung des ursprünglichen Gebäudes zusammen.

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